Nachricht

9. 11. 2017

Wieder laden wir herzlich ein zur Adventsausstellung.

Für uns ist das zur Tradition geworden. Wir freuen uns auf viele Gäste.
Tatiana Skalko-Karlovski., Alim Pasht-Han. und Marcus Golter.
Überraschend, und zu unserer großen Freude, ist aus Kiev Svitlana Karunska. dabei.
Darum hat sich spontan die Einladungsgrafik verändert. Herzlich wilkommen, Svitlana!

3. 11. 2017

ARTenschutz, Werkstatttage Reichenbach

Die Porzellanmanufaktur Reichenbach verfügt über einen Fundus von Gussformen von mehr als 10.000 verschiedenen Porzellanfiguren seit 1790. Die meisten dieser Formen stammen aus der Manufaktur Gräfenthal.
Von jeder Figur ist das originale Gipsmodell in seiner Keilform erhalten. Außerdem noch bis zu fünf Gussformen für die serielle Produktion. In einem großen Lagerhaus, der früheren Produktionsstätte der Manufaktur, lagern diese Formen in drei Etagen. Das ist total beeindruckend.

Wir kennen solche Figuren als Omas Kitsch (Wenn wir alt genug sind!). Aber: Dort in Reichenbach lagert eine komplette Sammlung! Und oft sind die Figuren wirklich gut modelleliert. Heute verkaufen sich diese Figuren nicht mehr.
Alim Pasht-Han, der seit über zehn Jahren als Künstler mit Reichenbach zusammenarbeitet, ist es zu verdanken, dass dieses Symposium stattgefunden hat.
Zur Rettung der Kitschfiguren! Wir Künstler, acht an der Zahl, haben zehn Tage lang daran gearbeitet,für die Figuren neue, verrückte, vielleicht auch benutzbare, und im Besten Fall auch verkaufbare Ideen zu entwickeln.
Die Ergebnisse des Workshops sind, in Anbetracht der kurzen Zeit, sehr gut. Ich war sehr gerne dabei. Und vielleicht wird Alims Idee, der ich unbedingt zustimme, tatsächlich umgesetzt: Man darf diesen Kulturschatz nicht wegschmeißen!


Kabinettsausstelung in der Porzellmanufaktur Reichenbach Freitag, den 17. November 2017
16.00 Uhr
Fabrikstraße 29,
07629 Reichenbach

18. 10. 2017

Am Sonntag, den 22. 10. 2017 um 11 Uhr vergibt die Landeshauptstadt Potsdam zum ersten Mal den "Max-Dortu-Preis für Zivilcourage und gelebte Demokratie". Der Preis wird an Hans-Christian Stöbele verliehen.
Ich durfte die Preisfigur machen.

Potsdam Museum - Forum für Kunst und Geschichte
Am Alten Markt 9
14467 Potsdam

09. 09. 2017

Es wird im Zusammenhang mit meiner Ausstellung des Kunstvereins Halle im Stadtmuseum demnächst zwei Veranstaltungen geben, zu denen ich alle interessierte Zeitgenossen herzlich einladen möchte.

Bei meinem Vortrag am Donnerstag, den 14. September 2017 werde ich im Stadtmuseum Fotografien der alten und der neuen Reliefs auf großer Leinwand zeigen.
Die Reliefs am Stadtgottesacker Halle werden dort in ihrer ganzen Schönheit zu sehen sein. Reliefs brauchen gutes Licht. Die Bögen am Stadtgottesacker werden aber nur in ganz seltenen Momenten über das Jahr im optimalen Licht von der Sonne beschienen.
Diese Momente habe ich festgehalten. Seit über einem Jahrzehnt fotografiere ich die Bögen, und Sie werden staunen, welche Pracht die steinernen Bildwerke entfalten können.

Zwei Wochen später wird das noch gesteigert werden. Mit künstlicher Beleuchtung werden die Bildwerke des Stadtgottesackers vor Ort zu erleben sein.
Am 28. September sind Sie eingeladen zur Nachtführung auf dem Stadtgottesacker. Das wird eine einmalige, hoffentlich unvergessliche Veranstaltung werden. Eine Wiederholung wird es nicht geben.
Ich bitte die Teilnehmer darum, Beleuchtungsmittel (Taschenlampen, Fackeln etc.) mitzubringen, damit der Weg im Dunkeln für alle sicher ist.

Donnerstag, 14. September 2017, 18 Uhr
"Ein feiner stiller Ort"
Vortrag mit Bildern über die historischen und die neuen Reliefs am Stadtgottesacker
Stadtmuseum Halle (Saale)
Große Märkerstraße 10
06108 Halle(Saale)

Donnerstag, 28. September 2017, 22 Uhr
Nachtführung mit künstlicher Beleuchtung
Stadtgottesacker Halle (Saale)
Treffpunkt: Torturm
Gottesackerstraße
06108 Halle(Saale)

17. 08. 2017



Das Buch ist da!

Joachim Penzel
Ein Reqiem in Stein
Mitteldeutscher Verlag Halle (Saale)
ISBN: 978-3-95462-931-2

Buchvorstellung
Dienstag, den 22. August 2017, 18.00 Uhr
Stadtmuseum Halle(Saale)
Große Märkerstraße 10
06108 Halle(Saale)

Über zwei Jahrzehnte hat es gedauert, nun wird die Arbeit abgeschlossen: 27 Arkadenbögen sind am Stadtgottesacker in Halle neu entstanden. Was geschaffen wurde, sei nichts weniger als das "größte Werk hallescher Gegenwartskunst", schreibt der Kunsthistoriker Dr. Joachim Penzel in seinem soeben im Mitteldeutschen Verlag erschienenen Buch "Ein Requiem in Stein - Die Neugestaltung des Halleschen Stadtgottesacker durch Gegenwartskünstler" (19,95 €). Das Stadtmuseum Halle und die Bauhütte Stadtgottesacker e.V. laden am Dienstag, den 22. August, um 18 Uhr zur Buchvorstellung in den Vortragssaal des Christian-Wolff-Hauses im Stadtmuseum Halle ein.

Von den 94 Gruftbögen des Stadtgottesackers waren am Ende der DDR-Zeit ein Drittel vernichtet, der Rest befand sich in desolatem, teils ruinösen Zustand. Seit 1990 kümmert sich die Bauhütte Stadtgottesacker e.V. um die Neugestaltung der zerstörten Bögen. In enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz sind so 27 neue Reliefs entstanden. "Im Jahr 2017 verkörpert die weitläufige Vierflügelanlage mit ihren 94 Gruftbögen und dem von üppigem Grün durchwachsenen Gräberfeld die einzigartige Verbindung von Flächendenkmal und Freilichtmuseum", sagt Penzel.

In dem Bildband werden die am Stadtgottesacker entstandenen Arbeiten der Bildhauer Marcus Golter, Martin Roedel, Maya Graber, Steffen Ahrens und Bernd Göbel ausführlich vorgestellt. Den Künstlern sei es gelungen, so Penzel, "Halles prominente Begräbnisstelle ... als einen exterritorialen Ort zu erschließen, auf dem die bildende Kunst unserer Hochgeschwindigkeitsgesellschaft der Gegenwart ein Refugium schafft, auf dem eine über die Tagesaktualität hinausreichende Bestimmung von Lebenssinn möglich wird." Gleichzeitig hätten die Künstler mit ihren Werken auch eine "in Stein geschnittene Bildergalerie" der Stadtgeschichte erarbeitet. Verschiedene "Reliefs mit historischen Bezügen lassen den Gottesacker zu einem Denkmal der Lokalgeschichte werden", schreibt Joachim Penzel. (Margaret Heckel)

05. 08. 2017

Der Katalog ist da:

Marcus Golter
Ein feiner, stiller Ort... Reliefs am Stadtgottesacker Halle und freie Plastik
Autoren: Dr. Hans Georg Sehrt, Prof Bernd Göbel, Marcus Golter
Kunstverein Halle (Saale)
ISBN: 978-3-941498-19-8

14. 04. 2017

Vom 25. April bis zum 31. Oktober 2017 werden im Stadtmuseum Halle (Saale) meine Arbeiten gezeigt. Zu sehen sind Fotografien der Reliefs am Stadtgottesacker, die in den letzten Zwanzig Jahren entstanden sind und freie Plastiken. Interessierte Zeitgenossen sind herzlich eingeladen zur Vernissage am Dienstag, dem 25. April um 18.00 Uhr.

Es wird ein Katalog erscheinen.

Große Märkerstraße 10
06108 Halle (Saale)
Dienstag bis Sonntag von 10 - 17 Uhr
Tel./Fax: (0345)2036148
www.hallescher-kunstverein.de

Im Programm der Ausstellung sind vier Veranstaltungen geplant, bei denen ich meine Arbeiten vorstellen werde:

Sonntag, 7. Mai 2017, 11 Uhr
Führung auf dem Stadtgottesacker
Treffpunkt: Torturm

Sonntag, 11. Juni 2017, 14 Uhr
Künstlergespräch in der Ausstellung
im Stadtmuseum Halle (Saale)

Donnerstag, 14. September 2017, 18 Uhr
"Ein feiner stiller Ort"
Vortrag mit Bildern über die historischen und die neuen Reliefs am Stadtgottesacker
Stadtmuseum Halle (Saale)

Donnerstag, 28. September 2017, 22 Uhr
Nachtführung mit künstlicher Beleuchtung
Stadtgottesacker Halle (Saale)
Treffpunkt: Torturm

01. 05. 2017

Gruppenausstellung mit mehr als 50 Künstler/innen, darunter Volker Bartsch, Claudia Berg, Lother Böhme, Claudia Busching, Rainer Fetting, Marcus Golter, Karoline Kroiß, Strawalde, Jana Wilsky u.v.m.

Das Kunsthaus sans titre eröffnet seine neue Ausstellung unter großer Flagge, Gold Geld Luxus Mensch. Bilder zu kunstvollen antiken Dramen und großen menschliche Tragödien drängen sich auf. Auch spartenübergreifend stehen die aktuellen Weltgeschehen und gesellschaftlichen Ereignisse im Fokus. In einer Gruppemausstellung und ohne starre Hängung im klassischen Sinne mischen sich bekannte Größen der Kunstszene mit unbekannten Positionen.

Die Ausstellung ist die erste Zusammenarbeit der drei Potsdamer Kuratoren Mikos Meininger, Isolde Nagel und Werner Ruhnke. Sie ist während der gesamten Ausstellungsdauer erweiterbar und soll auch aktiv mit den Besuchern Veränderungen erfahren.

Ausstellung: 6.5.2017 – 30.7.2017
Vernissage:
Freitag, 5. Mai 2017 um 19.30 Uhr

Kurator/innen
Mikos Meininger (Künstler, Art Direktor Kunsthaus sans titre)
Isolde Nagel (Architektin, Kuratorin A TRANS
Werner Ruhnke (Galerist, Galerie Ruhnke)

Öffnungszeiten Do – So: 14 – 19 Uhr und nach Vereinbarung (+49 (0)172 – 394 20 39) Eintritt 3,- €

Kontakt Mikos Meininger
Tel. +49 (0)172 – 394 20 39
Kunsthaus sans titre
Französische Straße 18
D-14467 Potsdam
www.sans-titre.de

(Text: sans titre)