Nachricht

17. 08. 2017



Der Bildband über unsere Reliefs am Stadtgottesacker in Halle ist erschienen!

Joachim Penzel
Ein Reqiem in Stein
Mitteldeutscher Verlag Halle (Saale)
ISBN: 978-3-95462-931-2

Buchvorstellung
Dienstag, den 22. August 2017, 18.00 Uhr
Stadtmuseum Halle(Saale)
Große Märkerstraße 10
06108 Halle(Saale)

Über zwei Jahrzehnte hat es gedauert, nun wird die Arbeit abgeschlossen: 27 Arkadenbögen sind am Stadtgottesacker in Halle neu entstanden. Was geschaffen wurde, sei nichts weniger als das "größte Werk hallescher Gegenwartskunst", schreibt der Kunsthistoriker Dr. Joachim Penzel in seinem soeben im Mitteldeutschen Verlag erschienenen Buch "Ein Requiem in Stein - Die Neugestaltung des Halleschen Stadtgottesacker durch Gegenwartskünstler" (19,95 €). Das Stadtmuseum Halle und die Bauhütte Stadtgottesacker e.V. laden am Dienstag, den 22. August, um 18 Uhr zur Buchvorstellung in den Vortragssaal des Christian-Wolff-Hauses im Stadtmuseum Halle ein.

Von den 94 Gruftbögen des Stadtgottesackers waren am Ende der DDR-Zeit ein Drittel vernichtet, der Rest befand sich in desolatem, teils ruinösen Zustand. Seit 1990 kümmert sich die Bauhütte Stadtgottesacker e.V. um die Neugestaltung der zerstörten Bögen. In enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz sind so 27 neue Reliefs entstanden. "Im Jahr 2017 verkörpert die weitläufige Vierflügelanlage mit ihren 94 Gruftbögen und dem von üppigem Grün durchwachsenen Gräberfeld die einzigartige Verbindung von Flächendenkmal und Freilichtmuseum", sagt Penzel.

In dem Bildband werden die am Stadtgottesacker entstandenen Arbeiten der Bildhauer Marcus Golter, Martin Roedel, Maya Graber, Steffen Ahrens und Bernd Göbel ausführlich vorgestellt. Den Künstlern sei es gelungen, so Penzel, "Halles prominente Begräbnisstelle ... als einen exterritorialen Ort zu erschließen, auf dem die bildende Kunst unserer Hochgeschwindigkeitsgesellschaft der Gegenwart ein Refugium schafft, auf dem eine über die Tagesaktualität hinausreichende Bestimmung von Lebenssinn möglich wird." Gleichzeitig hätten die Künstler mit ihren Werken auch eine "in Stein geschnittene Bildergalerie" der Stadtgeschichte erarbeitet. Verschiedene "Reliefs mit historischen Bezügen lassen den Gottesacker zu einem Denkmal der Lokalgeschichte werden", schreibt Joachim Penzel. (Margaret Heckel)

05. 08. 2017

Der Katalog ist da:

Marcus Golter
Ein feiner, stiller Ort... Reliefs am Stadtgottesacker Halle und freie Plastik
Autoren: Dr. Hans Georg Sehrt, Prof Bernd Göbel, Marcus Golter
Kunstverein Halle (Saale)
ISBN: 978-3-941498-19-8

14. 04. 2017

Vom 25. April bis zum 31. Oktober 2017 werden im Stadtmuseum Halle (Saale) meine Arbeiten gezeigt. Zu sehen sind Fotografien der Reliefs am Stadtgottesacker, die in den letzten Zwanzig Jahren entstanden sind und freie Plastiken. Interessierte Zeitgenossen sind herzlich eingeladen zur Vernissage am Dienstag, dem 25. April um 18.00 Uhr.

Es wird ein Katalog erscheinen.

Große Märkerstraße 10
06108 Halle (Saale)
Dienstag bis Sonntag von 10 - 17 Uhr
Tel./Fax: (0345)2036148
www.hallescher-kunstverein.de

Im Programm der Ausstellung sind vier Veranstaltungen geplant, bei denen ich meine Arbeiten vorstellen werde:

Sonntag, 7. Mai 2017, 11 Uhr
Führung auf dem Stadtgottesacker
Treffpunkt: Torturm

Sonntag, 11. Juni 2017, 14 Uhr
Künstlergespräch in der Ausstellung
im Stadtmuseum Halle (Saale)

Donnerstag, 14. September 2017, 18 Uhr
"Ein feiner stiller Ort"
Vortrag mit Bildern über die historischen und die neuen Reliefs am Stadtgottesacker
Stadtmuseum Halle (Saale)

Donnerstag, 28. September 2017, 22 Uhr
Nachtführung mit künstlicher Beleuchtung
Stadtgottesacker Halle (Saale)
Treffpunkt: Torturm

01. 05. 2017

Gruppenausstellung mit mehr als 50 Künstler/innen, darunter Volker Bartsch, Claudia Berg, Lother Böhme, Claudia Busching, Rainer Fetting, Marcus Golter, Karoline Kroiß, Strawalde, Jana Wilsky u.v.m.

Das Kunsthaus sans titre eröffnet seine neue Ausstellung unter großer Flagge, Gold Geld Luxus Mensch. Bilder zu kunstvollen antiken Dramen und großen menschliche Tragödien drängen sich auf. Auch spartenübergreifend stehen die aktuellen Weltgeschehen und gesellschaftlichen Ereignisse im Fokus. In einer Gruppemausstellung und ohne starre Hängung im klassischen Sinne mischen sich bekannte Größen der Kunstszene mit unbekannten Positionen.

Die Ausstellung ist die erste Zusammenarbeit der drei Potsdamer Kuratoren Mikos Meininger, Isolde Nagel und Werner Ruhnke. Sie ist während der gesamten Ausstellungsdauer erweiterbar und soll auch aktiv mit den Besuchern Veränderungen erfahren.

Ausstellung: 6.5.2017 – 30.7.2017
Vernissage:
Freitag, 5. Mai 2017 um 19.30 Uhr

Kurator/innen
Mikos Meininger (Künstler, Art Direktor Kunsthaus sans titre)
Isolde Nagel (Architektin, Kuratorin A TRANS
Werner Ruhnke (Galerist, Galerie Ruhnke)

Öffnungszeiten Do – So: 14 – 19 Uhr und nach Vereinbarung (+49 (0)172 – 394 20 39) Eintritt 3,- €

Kontakt Mikos Meininger
Tel. +49 (0)172 – 394 20 39
Kunsthaus sans titre
Französische Straße 18
D-14467 Potsdam
www.sans-titre.de

(Text: sans titre)