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Auf Initiative des Halleschen Kunstvereins lud mich das Stadtmuseum Halle (Saale) zu einer Personalusstellung ein. Von April bis Oktober waren meine Arbeiten in den Räumen des Christian-Wolff-Hauses zu sehen. Unter dem Titel "Ein feiner, stiller Ort" zeigte ich Fotografien meiner Reliefs am Stadtgottesacker Halle im Kontext zu meinen freien Plastiken. Mehrere sehr gut besuchte Veranstaltungen rundeten die Schau ab, der Höhepunkt war eine nächtliche Führung im Oktober über den Stadtgottesacker. Zur Ausstellung erschien ein Katalog. (Marcus Golter, Ein feiner stiller Ort, Hallescher Kunstverein e. V., 2017, ISBN: 978-941498-19-8)

Erlebte wilde Naturgewalten in Südafrika, und erschütternde politische Tendenzen in der Welt, lassen in mir das Vertrauen in feste und unabänderliche Ordnungen schwinden.

Mystische und chaotische Elemente werden spürbar. Apokalyptische Gestalten erscheinen mir und erinnern an einen uralten Text.

In Stein gemeißelt und in Eisen gegossen, als zynischer Kommentar gedacht. (Einen Finger habe ich mir beim Machen dauerhaft verletzt.)

Viel schlimmer kommt es noch: Menschen sterben, Menschen opfern sich. Kommt es noch schlimmer, als gedacht?

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Zeppelinstraße 21
14471 Potsdam

Fotos:

Michael Lüder, Potsdam
Peter Seibold, Heilbronn
Hans Steltner, Berlin
Orestia Kapidani, Halle
Martin Roedel, Halle
Tom Richter, Potsdam
Uta Tintemann, Halle
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Quelle:
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Atelier:
Zeppelinstraße 21
14471 Potsdam

1966 geboren in Stuttgart
1987-1991 Steinbildhauerlehre und Gesellenzeit bei Jörg Failmezger in Pleidelsheim/Neckar
1991-1998 Studium der Bildhauerei bei Professor Bernd Göbel an der Burg Giebichenstein,
Hochschule für Kunst und Design, Halle/Saale
1998-2000 Meisterschüler
seit 2000 wohnhaft in Potsdam als freischaffender Bildhauer

Preise und Stipendien

2017 1. Preis, Preisfigur für den "Max-Dortu-Preis für Zivilcourage und gelebte Demokratie",
Landeshauptstadt Potsdam
2014 Kunstpreis der Bernd und Gisela Rosenheim Stiftung. "Europa: Mythos und Vision"
2013 Peter-Parler-Preis der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und des Bundesinnungsverbandes des
Steinmetz-,Stein-, und Holzbildhauerhandwerks, gemeinsam mit Kornelia Thümmel und Martin Roedel für
zeitgenössische Wasserspeier am Portal des Magdeburger Doms.
2011 2. Preis Wettbewerb 5 neue Wasserspeier am Westportal des Magdeburger Domes - mit Martin Roedel.
Ausführung 2012
2011 1. Preis Brunnenwettbewerb Stiftung St. Cyriaki et Antonii Halle/Saale - mit Tatiana Skalko-Karlovska.
Ausführung 2012 / 2014
2007 Katalogstipendium „Signifikante Signaturen“ der Ostdeutschen Sparkassenstiftung
2007 Peter-Parler-Preis der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und des Bundesinnungsverbandes des
Steinmetz-, Stein-, und Holzbildhauerhandwerks für moderne Reliefs am Stadtgottesacker Halle (Saale)

Arbeiten im öffentlichen Raum

2017-1996 Bogenreliefs, Stadtgottesacker; Halle/Saale
2014 Brunnen; Stiftung Hospital St. Cyriaci et Antonii; Halle (Saale); gemeinsam mit Tatiana Skalko-Karlovska
Sonnenuhr; Garten der Max Liebermann-Villa am Wannse; Berlin; mit Bernd Michael Helmich
2012 Wasserspeier am Westportal des Magdeburger Doms
2010 Relief Johannes Kepler, Kirschalle; Potsdam
Tafeln für die Ehrenmitglieder der Berliner Medizinischen Gesellschaft,
Langenbeck-Virchow-Haus; Luisenstraße; Berlin
2008 Fassadenreliefs, Haydnstraße; Konstanz
2007 Brunnen, Technologie- und Gründerzentrum, Halle/Saale
(Prof. Bernd Göbel, Mitarbeit Carsten Theumer, Marcus Golter)
2005 Fassadengestaltung (zwei große Porträts), Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstraße; Berlin
2004 Fassadenreliefs, Wessenbergstraße; Konstanz
2003 Schrifttafel, Glienicker Brücke; Potsdam
2000 Wandgestaltung, Technologie- und Gründerzentrum, Halle/Saale
(Prof. Bernd Göbel, Mitarbeit Carsten Theumer,Bernd Kleffel, Marcus Golter)
1999 Treppenhandlauf, Berufsförderungswerk für Blinde und Sehbehinderte; Halle/Saale
1996 Große Figur (Adam), Englischer Garten; Lichtenstein/Sachsen

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen

2007 Staatliche Galerie Moritzburg; Halle
Staatsgalerie Stuttgart
2006 British Museum; London
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Münzkabinett
Stiftung Preußischer Kulturbesitz; Berlin

Einzelausstellungen

2018 "Marcus Golter - Skulptur und Plastik"; Galerie hinter dem Rathaus; Wismar
2017 "Ein feiner stiller Ort"; Stadtmuseum Halle; Halle (Saale); Katalog
2016 Galerie Zaglmaier (mit Tatiana Skalko-Karlovska); Halle (Saale)
2015 Kunstverein "Die Brücke Kleinmachnow"(mit Britta Matthies); Berlin
2012 Galerie Himmelreich; Magdeburg
2010 Galerie Mutter Fourage; Berlin-Wannsee (mit Helfried Strauß)
Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier; Halle/ Saale (mit Tatiana Salko-Karlovska)
Dialoge+3 (Mit Birgit Borggrebe und Ellinor Euler), Galerie In A Trans, Berlin; Schiffbauergasse; Potsdam
2009 Pavillon auf der Freundschaftsinsel; Potsdam
2007 Galerie am Ratswall; Bitterfeld
2005 Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg; Potsdam
Kirche am Hohenzollernplatz, Stiftung
St. Matthäus; Berlin
2003 Haus der Abgeordneten des Landes Baden-Württemberg; Stuttgart
Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier; Halle/Saale; Katalog
2001 Schloss Klingenberg; Heilbronn (mit Werner Baumann)

Ausstellungsbeteiligungen

2018 Werkstattage Reichenbach, Galerie Arcanum, Berlin
2017 Symposium und Ausstellung "ARTenschutz", Porzellanmanufaktur Reichenbach, Reichenbach, Thüringen
Künstlerhaus "sans titre", Potsdam
2014 Stadtmuseum Offenbach (Teilnahme als Preisträger des Kunstpreises 2014
der Bernd und Gisela Rosenheim Stiftung); Offenbach am Main; Katalog
2013 Schloß Neuhardenberg (Ausstellung zum Brandenburgischen Kunstpreis); Neuhardenberg; Katalog
2012 Kulturzentrum "Waizinger Keller"; Miesbach (Oberbayern)
2011 Kunstverein "Talstrasse"; Halle/Saale
2010 Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier; Halle/Saale
Willi Sitte Galerie; Merseburg
Galerie am Ratswall; Bitterfeld
Kunstverein "Talstraße" / Kunstforum Halle; Halle/Saale; Katalog
2009 Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte; Potsdam
Forum für Kunst; Heidelberg
Schloßkirche; Neustrelitz; Katalog
2008 Museum Eisenhüttenstadt
Museum Haus Ludwig; Saarlouis
Spektrale III; Luckau/Spreewald
2007 Schlossmuseum; Schwarzenberg; Katalog
Staatliche Galerie Moritzburg; Halle
Art-Brandenburg; Potsdam
2006 Galerie Burg Beeskow; Beeskow; Katalog
Galerie im alten Bau; Geislingen
Galerie im Schloss; Senftenberg
2005 Galerie am Dom; Brandenburg/Havel
Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier; Halle/Saale
Kunstverein; Halle/Saale; Katalog
Galerie am Neuen Palais; Potsdam
2004 Galerie M; Potsdam
Galerie Mutter Fourage; Berlin
Galerie BBK; Frankfurt/M
Galerie im Neuen Theater; Halle/Saale
Galerie Dr. Stelzer und Zaglmaier; Halle/Saale
Kunstverein; Heilbronn
2003 Märkisches Museum; Witten; Katalog
Kulturzentrum Pfeiffer; Leonberg
2002 Galerie Hagenbucher; Heilbronn
Kunstzentrum Karlskaserne; Ludwigsburg
2001 Sennestadt-Haus; Bielefeld; Katalog
Galerie Flierl; Berlin
2000 Stadt- und Saalkreissparkasse; Halle/Saale
1999 Martin-Luther-Universität; Halle/Saale

"Alles ist - namentlich in der Kunst - Theorie, entwickelt und angewandt im Kontakt mit der Natur."
Paul Cézanne

Das der Natur Entnommene ist die Grundlage meiner Arbeit.
Sie ist ständiges Abwägen zwischen Form, Inhalt und den Möglichkeiten und Grenzen des Materials.

Historischen Gebäuden füge ich unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer Belange behutsam Neues hinzu. Bei meinen Arbeiten am Stadtgottesacker in Halle an der Saale und am Langenbeck-Virchow-Haus in Berlin Mitte handelt es sich daher nicht um Restaurierung, sondern um Neuschöpfungen am Denkmal.

Marcus Golter, 2009

Seinen Figurationen haftet ein schwebender, fast verstörender ästhetischer Reiz an. Sie künden von einer fremden, rätselhaften Welt. Aber auch davon, dass Bildhauerei nicht im luftleeren Raum des Reinen und Schönen ihr Wesen entfaltet, sondern mittendrin in den Fragestellungen unserer Zeit. Diese Grundierung wird auch an den anderen Themen deutlich, denen sich Marcus Golters Kunst nähert.

Mit seinen Hervorbringungen beteiligt sich Marcus Golter am kulturellen Diskurs der Gesellschaft zur Frage nach dem Menschenbild, seinem Ursprung, seinen aktuellen Gefährdungen, seinen Abgründen. Golters Bildhauerei ist ein Menschenbild eingeschrieben, dessen Würde und Unversehrtheit immer schon bedroht ist. Seine Skulpturen geben Anstöße ohne eine eindeutige Richtung vorzugeben. Vieles an ihnen bleibt irritierend und fremd. Das gilt es auszuhalten. Vor allem aber geben sie zu denken und lassen einen nicht unberührt zurück. Seine Bildfindungen lassen sich lesen wie veröffentliche Zeugnisse der ihn bedrängenden Fragen; sie ziehen den Betrachter in ein Gespräch. Jenseits alles Illustrativen geben sie dem Geistigen ein Bild.

An den Arbeiten Golters lässt sich zeigen, dass wir die Künste brauchen, um begreifen zu können, was mit uns geschieht, um die Tiefen irrationaler Bewegungsformen wahrnehmen zu können. Denn die Künste, die selbst aus dem Irrationalen schöpfend modellhaft das Ungeformte mit dem Geformten zu einer Gestalt versöhnen, bringen, und wir wissen bis heute nicht wie, das Geistige zur Sprache.

Christhard-Georg Neubert, Kunstbeauftragter und Direktor der Stiftung St. Matthäus, Kulturstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz