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Am Hauptportal des Magdeburger Doms sind heute fünf moderne Wasserspeier zu sehen. Ich habe den Höllenhund gemacht. Damit konnte ich meinen Traum realisieren, einem wirklich bedeutenden gotischen Bauwerk von europäischem Rang etwas eigenes hinzuzufügen. Die Faszination, die von den gotischen Kathedralen ausgeht, hat mich seit jeher motiviert, Bildhauerei zu betreiben.

Im Herbst 2011 lobte die Stiftung Dome und Schlösser Sachsen-Anhalt über den Berufsverband der bildenden Künstler Deutschland einen Wettbewerb zur Neugestaltung von fünf, im Zweiten Weltktkrieg zerstörten Wasserspeier am Westportal des Magdeburger Doms aus. Kornelia Thümmel (Dresden), Martin Roedel (Halle/S.) und ich wurden mit der Ausführung der Wasserspeier beauftragt. Gemeinsam überarbeiteten wir unsere zum Wettbewerb eingereichten Entwürfe. Im Sommer 2012 realisierten wir diese vor Ort in Magdeburg am Dom gemeinsam mit Sebastian Sandner (Dresden) und Georg Mann (Halle/S.).